Unser Weinbaubetrieb

 

Weinbaugebiet: Thermenregion

 

Lage der Weingärten: Tattendorf
Größe: 6 ha
produzierte Menge: ca. 20.000 l/Jahr
Rieden: Frauenfeld, Mitterfeld, Steinfeld

Unsere Betriebsanlage liegt abseits der Durchzugsstraße, in der ruhigen Kirchengasse in Tattendorf.(siehe auch Kontakt)

 

Wir sind ein reiner Familienbetrieb, welcher sich aus insgesamt fünf Personen zusammensetzt. Karl Mitterer ist der junge, motivierte Weinhauer, welcher mit Leib und Seele hinter der Weinproduktion steht.
Gertrud Mitterer, geb. Gisperg, seine Mutter, begleitet den Betrieb schon seit Jahren und hat schon viele Höhen und Tiefen miterlebt.
Die drei Schwestern Constanze, Karoline und Katharina beschreiten zwar ihren individuellen Ausbildungsweg, bringen aber dennoch wichtige Talente in den Betrieb ein.

Wenn Sie in der Gegend sind, schauen Sie einfach vorbei!
Wir würden uns freuen!

 

Familienchronik

1933

Betriebsgründung:

Maria und Karl erhalten beide als Aussteuer je ein Stück Ackerland. Diese werden mit Rebstöcken - ganz entgegen der Familientradition - bepflanzt. Der Hof wird aus bereits erspartem Geld erworben. Das Ehepaar kann durch Fleiß und Schweiß bald neue Grundstücke dazukaufen
In jener Zeit sind die "blauen Züge" aus Wien eine beliebte Wiener Alltagsabwechslung. Auch die junge Familie Mitterer räumt ihren Schlafraum aus und bietet somit den Gästen Platz für gemütliche Stunden bei einem Gläschen Wein.

 

1936/1937

Die Söhne Karl und Josef werden geboren

Während der Vater seiner Wehrpflicht nachkommt, führt die Mutter den Betrieb mit Helfern weiter und kümmert sich um die beiden Söhne.

 

 

 

 

1955

Im April verstirbt der Vater, die Mutter führt den Betrieb mit Unterstützung ihres Sohnes Karl II. weiter.

Karl II. beendet die Weinbauschule in Retz und übernimmt immer mehr die Zügel des Betriebes - ein junger tatkräftiger Mensch voller neuer Ideen.

Zu jener Zeit leistet Lenz Moser Pionierarbeit auf dem Gebiet des Weinbaues und wird über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt. Er predigt von auf Draht gezogen Hochkulturen und um die Hälfte weniger Stockbestand. Daraus ergibt sich weniger Arbeit bei selbem Ertrag.

Karl ergreift den Sinn der Zeit und beginnt sämtliche Altanlagen umzustellen: Jede 2. Reihe wird gerodet, jüngere Stöcke hochgezogen und Neuanlagen ausgesetzt. Das Pferd wird durch einen Traktor ersetzt.

Auch Josef entschließt sich im Betrieb mitzuarbeiten. Die Brüder sind in ihrem Wesen völlig unterschiedlich, wahrscheinlich der Grund dafür, daß sie sich so gut ergänzen.
Es entsteht das Aushängeschild "Brüder Mitterer".

In kurzer Zeit entsteht ein sehr gesunder, ertragreicher Betrieb der schließlich zum Größten in Tattendorf heranwächst. Es darf die Bezeichnung "Weingut" angenommen werden.

 

 
1968

Der Tattendorfer Großheurigen wird geboren. Die Brüder Mitterer sind natürlich mit dabei.

 

 
1971

Eheschließung von Karl II mit Gertrude. .

Das alte Gebäude ist für eine junge Ehe zu klein. Es beginnt die Zeit der Bauprojekte und es entsteht ein neues Wohnhaus.

 

 
1973

Sohn Karl III. wird geboren

ein sehr freudiges Ereignis. Die Ehefrau geht bis zum 3. Kind arbeiten, da jeder Schilling von Nöten ist.

 

 
1984

Bau eines Betriebsgebäudes und das 4. Kind wird geboren. Eine fleißige Familie hat es geschafft - glückliche Stunden, gemeinsame Urlaube, intaktes Familienleben.

 

 
1991

Karl II. stirbt

Gertrude verzichtet auf ihren Erbanspruch zu Gunsten ihres Sohnes Karl III, der in diesem Jahr die Weinbauschule in Krems abschließt. Der "Brüderbetrieb" wird aufgelöst. Die 3 Töchter suchen sich ihren eigenen Bildungsweg.

 

1995

So wie vor 30 Jahren, steht nun Karl III. als frischgebackener "Weinbau- und Kellermeister" vor seinem Erbe.

Im Kopf des jungen Betriebsführers entstehen viele neue Ideen. Oberster Grundsatz ist der Natur zu dienen, ihr keinen Schaden durch angepriesene Hilfsmittel zuzufügen und sie somit für die Nachkommen lebenswert zu erhalten.