Parkheuriger
Dumba-Park

Familie Reinisch
A-2523 Tattendorf
Tel.: 02253 / 81 421
Fax: 02253 / 81 421-4
eMail: dumba-park@tattendorf.at

  • Erste Urkundliche Erwähnung des "Adaloldus de Tatindorf"

  • Von 1148 ist "Tatindorf" mit Unterbrechungen im Besitz des Chorherrnstift Klosterneuburg.

  • Die Pfarre Tattendorf sowie die Pfarrkirche zu "Maria Elend" bestand bereits vor 1412.

Gemütlichkeit im schattigen Garten

  • Im 14 Jahrhundert hatte Tattendorf große wirtschaftliche Schwierigkeiten. (Missernte durch Klimaveränderungen). Die umliegenden Ortschaften wie Gebendorf u. Hadmarsdorf gingen zugrunde. Ab Anfang des 14. Jahrhunderts sind schriftliche Hinweise über Weinbaubetrieb, sowie 1450 öffentlicher Ausschank von Wein in einem sogenannten "Leuthgebhaus".

  • 1683 zweite Türkenbelagerung. Die Gegend wurde fast entvölkert, der Ort mitsamt der Kirche niedergebrannt. - Nur mehr 6-7 Häuser waren bewohnt.

  • Das Stift baute die Pfarrkirche wieder auf und stellte sie 1695 fertig.

Für Kinder ist Platz genug zum Spielen

  • 1826 Errichtung der Kammwollgarnspinnerei sowie einer Radstube, die später zu einem E-Werk umgebaut wurde, welches sich heute noch in Betrieb befindet.

  • 1853 kaufte Theodor Dumba die Spinnerei u. 1868 übernimmt sein Cousin NICOLAUS DUMBA den Betrieb. Mit Nicolaus Dumba beginnt eine neue Epoche in Tattendorf. Er war seiner k.u.k. Apostolischen Majestät wirklicher geheimer Rat, Oberkurator der Ersten Österreichischen Spar-Casse, Ehrenmitglied der Genossenschaft der bildenden Künstler in Wien. (großer Förderer Markarts), etc. - Viele Persönlichkeiten besuchten Tattendorf, unter anderem Johannes Brahms, Franz Liszt, Richard Wagner und Kronprinz Rudolf.

  • In der Zeit von 1870-1900 finanzierte er großzügig Denkmäler und Bauwerke in Wien.

  • 1870 wird Nicolaus Dumba Ehrenbürger von Tattendorf.

  • 1871 Mitbegründer der Freiwilligen Feuerwehr Tattendorf.

  • 1873 Großbrand in Tattendorf - Pfarrkirche wird niedergebrannt - Wiederaufbau mit Unterstützung von Dumba. Stiftung der Orgel, des Altars und des Kircheninventars, 1881 wird der Bahnhof an der Aspangbahn gebaut.

  • 1882 Nicolaus Dumba übergibt Schule und Kindergarten der Öffentlichkeit.

  • 1888 großes Unwetter - die Ernte wurde vollständig vernichtet. Dumba unterstützt die Bauern von Tattendorf.

  • 1900 Nicolaus Dumba stirbt in Budapest und wird in einem Ehrengrab neben Beethoven auf dem Wiener Zentralfriedhof beigesetzt. Die Spinnerei wird stillgelegt.

  • 1924-1928 wird die Triesting reguliert u. eingedämmt, da sie das Dorf öfters fürchterlich überschwemmte.

  • 1924 wird das E-Werk Dumba umgebaut (Einbau einer neuen Turbine mit einer Leistung von 175 PS) und Tattendorf elektrifiziert.

  • 1936 Marie Dumba hat ihrem Neffen, dem Großvater der heutigen Eigentümer den Besitz vererbt.

Direkt am Wasser - für Kinder ein Erlebnis

  • 1944 Bombenangriff - totale Zerstörung der Spinnerei und des Herrenhauses.

  • 1945 Wiederinbetriebnahme des 1. E-Werkes Niederösterreichs in der Russenzone, das die umliegenden Dörfer bereits im April mit Strom versorgte.

  • 1958 Übersiedelung des Weinbaubetriebes von Maria Enzersdorf nach Tattendorf - sowie Umbau des Gartenhauses und der Parkanlage für den Buschenschank.

Im Gartenhaus

  • 1978 Neubau der Heurigerlokalitäten (großer Saal) und Küche sowie Änderung der Einfahrt (Dumbaplatz 3) und Anlegen der Privatstraße zum eigenen Parkplatz vor dem Lokal.

  • 1983 Anmeldung der Gasthauskonzession und Errichtung des Kinderspielplatzes.

  • 1998 40-Jahrfeier des Parkheurigen Dumba-Park in Tattendorf.

  • 1999 Das Kachelofenstüberl wird eröffnet.

Das neue Kachelofenstüberl

  • 2001 Überdachte Laube errichtet.

  • 2008 Familie Alfred Reinisch steckt aus im Dumba-Park.

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