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Erste Urkundliche Erwähnung des "Adaloldus de Tatindorf"
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Von 1148 ist "Tatindorf" mit Unterbrechungen im
Besitz des Chorherrnstift Klosterneuburg.
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Die Pfarre Tattendorf sowie die Pfarrkirche zu "Maria Elend"
bestand bereits vor 1412.
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Im 14 Jahrhundert hatte Tattendorf große wirtschaftliche
Schwierigkeiten. (Missernte durch Klimaveränderungen). Die
umliegenden Ortschaften wie Gebendorf u. Hadmarsdorf gingen zugrunde.
Ab Anfang des 14. Jahrhunderts sind schriftliche Hinweise über
Weinbaubetrieb, sowie 1450 öffentlicher Ausschank von
Wein in einem sogenannten "Leuthgebhaus".
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1683 zweite Türkenbelagerung. Die Gegend wurde fast
entvölkert, der Ort mitsamt der Kirche niedergebrannt. - Nur
mehr 6-7 Häuser waren bewohnt.
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Das Stift baute die Pfarrkirche wieder auf und stellte sie 1695 fertig.
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1826 Errichtung der Kammwollgarnspinnerei sowie einer
Radstube, die später zu einem E-Werk umgebaut wurde, welches
sich heute noch in Betrieb befindet.
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1853 kaufte Theodor Dumba die Spinnerei u. 1868
übernimmt sein Cousin NICOLAUS DUMBA den Betrieb. Mit Nicolaus
Dumba beginnt eine neue Epoche in Tattendorf. Er war seiner k.u.k.
Apostolischen Majestät wirklicher geheimer Rat, Oberkurator der
Ersten Österreichischen Spar-Casse, Ehrenmitglied der
Genossenschaft der bildenden Künstler in Wien. (großer
Förderer Markarts), etc. - Viele Persönlichkeiten besuchten
Tattendorf, unter anderem Johannes Brahms, Franz Liszt, Richard
Wagner und Kronprinz Rudolf.
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In der Zeit von 1870-1900 finanzierte er großzügig
Denkmäler und Bauwerke in Wien.
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1870 wird Nicolaus Dumba Ehrenbürger von Tattendorf.
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1871 Mitbegründer der Freiwilligen Feuerwehr Tattendorf.
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1873 Großbrand in Tattendorf - Pfarrkirche wird
niedergebrannt - Wiederaufbau mit Unterstützung von Dumba.
Stiftung der Orgel, des Altars und des Kircheninventars, 1881 wird
der Bahnhof an der Aspangbahn gebaut.
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1882 Nicolaus Dumba übergibt Schule und Kindergarten der Öffentlichkeit.
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1888 großes Unwetter - die Ernte wurde vollständig
vernichtet. Dumba unterstützt die Bauern von Tattendorf.
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1900 Nicolaus Dumba stirbt in Budapest und wird in einem
Ehrengrab neben Beethoven auf dem Wiener Zentralfriedhof beigesetzt.
Die Spinnerei wird stillgelegt.
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1924-1928 wird die Triesting reguliert u. eingedämmt, da
sie das Dorf öfters fürchterlich überschwemmte.
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1924 wird das E-Werk Dumba umgebaut (Einbau einer neuen
Turbine mit einer Leistung von 175 PS) und Tattendorf elektrifiziert.
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1936 Marie Dumba hat ihrem Neffen, dem Großvater der
heutigen Eigentümer den Besitz vererbt.
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1944 Bombenangriff - totale Zerstörung der Spinnerei und
des Herrenhauses.
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1945 Wiederinbetriebnahme des 1. E-Werkes
Niederösterreichs in der Russenzone, das die umliegenden
Dörfer bereits im April mit Strom versorgte.
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1958 Übersiedelung des Weinbaubetriebes von Maria
Enzersdorf nach Tattendorf - sowie Umbau des Gartenhauses und der
Parkanlage für den Buschenschank.
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1978 Neubau der Heurigerlokalitäten (großer Saal)
und Küche sowie Änderung der Einfahrt (Dumbaplatz 3) und
Anlegen der Privatstraße zum eigenen Parkplatz vor dem Lokal.
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1983 Anmeldung der Gasthauskonzession und Errichtung des Kinderspielplatzes.
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